CommonB http://commonb.com Der Mode-Blog von Jo B. Wed, 07 Dec 2011 11:26:47 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.2.1 Welche Ausbildung muss man haben, um Modedesigner zu werden? http://commonb.com/beruf/welche-ausbildung-muss-man-haben-um-modedesigner-zu-werden/ http://commonb.com/beruf/welche-ausbildung-muss-man-haben-um-modedesigner-zu-werden/#comments Tue, 29 Nov 2011 07:24:06 +0000 Jo B. http://commonb.com/?p=33 Der Arbeitsmarkt hält vor allem für junge Berufseinsteiger zahlreiche Berufe bereit welche ein hohes Maß an Kreativität erfordern. Bestes Beispiel hierfür ist sicherlich der Beruf des Modedesigners. Zahlreiche Tätigkeitsfelder sorgen dafür das die Branche stark floriert. So gehört neben der Konzeption und der Entwicklung ganzer Kollektionen sowohl die Analyse der Absatzmärkte als auch der Bereich der Materialbeschaffung zu den Aufgaben eines Modedesigners. Neben einem besonders hohen Maß an Flexibilität wird in der Regel eine hohe Belastbarkeit des Bewerbers vorausgesetzt. Wer diese Fähigkeiten mitbringt, kann den Beruf des Modedesigners an einer der zahlreichen Modefachschulen erlernen. Voraussetzung um für den Bildungsgang des Modedesigners zugelassen zu werden ist der Nachweis über die Erlangung des mittleren Schulabschlusses. Oftmals ist die Aufnahme an einer Modefachschule mit einem sogenannten Eignungstest verbunden. In ihm werden die Kenntnisse des Bewerbers in Bezug auf sein Allgemeinwissen sowie auf berufsspezifische Fragen abgefragt. Zusätzlich zum Eignungstest wird der Bewerber in der Regel zur Abgabe einer sogenannten Arbeitsmappe aufgefordert.

Sie enthält beispielsweise die Anfertigung eines Musters in Form eines beliebigen Kleidungsstücks, wie z.B. eines Beanies, mit dem der Bewerber seine Fähigkeiten in Bezug auf sein handwerkliches Können unter Beweis stellen kann. Die Arbeitsmappe wird nicht selten nach klaren Vorgaben erstellt, um dem Bewerber einen Einblick in das spätere Arbeitsleben zu ermöglichen. Entsprechen sowohl der Eignungstest als auch die Arbeitsmappe den Anforderungen der jeweiligen Modefachschule wird der Bewerber zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Hierbei haben sowohl der Bewerber als auch die Verantwortlichen der Modefachschule die Möglichkeit sich näher kennenzulernen und eventuelle Fragen in einem Beratungsgespräch zu klären. Durch die Reform des Bildungsgangs zum Modedesigner ist es nicht mehr wie bisher erforderlich, eine abgeschlossene Lehre zum Schneider vorweisen zu können. Grundlegende Kenntnisse in Bezug auf die Anfertigung von Kleidungsstücken werden nun im Bildungsgang zum Modedesigner vermittelt.

In der Regel dauert die Ausbildung zum Modedesigner 3 Jahre. Eine Verlängerung der Ausbildungszeit ist unter Umständen möglich. Sie muss jedoch gegenüber den Verantwortlichen genau begründet werden. Um die Kosten für die Ausbildung zum Modedesigner möglichst gering zu halten, legen immer mehr Modefachschulen Wert darauf, dass die angehenden Designer ihre handwerklichen Fähigkeiten in Eigenregie fördern. Praktika beispielsweise im Ausland und ohne jegliche Bezahlung werden hierfür jedoch nicht gerne gesehen. Aus diesem Grund arbeiten die meisten Modefachschulen mit regionalen Unternehmen zusammen und leisten somit gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Wirtschaft.

]]>
http://commonb.com/beruf/welche-ausbildung-muss-man-haben-um-modedesigner-zu-werden/feed/ 0
Verrückte Mode von heute http://commonb.com/aktuelle-mode/verrueckte-mode-von-heute/ http://commonb.com/aktuelle-mode/verrueckte-mode-von-heute/#comments Mon, 10 Oct 2011 06:01:24 +0000 Jo B. http://commonb.com/?p=16 Im 21. Jahrhundert zeigt sich die Mode von ihrer schrillsten Seite

Noch nie zuvor war Mode so farbenprächtig und bunt wie in der heutigen Zeit. Es gibt heutzutage beinahe keine Grenzen mehr, alles ist erlaubt – je ausgefallener, desto besser.

Von Emos bis hin zu Gruftis – die durchschnittliche mitteleuropäische Fußgängerzone im Jahr 2011

Schlendert man in Jahr 2011 durch eine der großen Einkaufsstraßen einer beliebigen deutschen Großstadt, offenbart sich die komplette modische Vielfalt der heutigen Zeit.
Viele Trends der Subkulturen haben Eingang in den Mainstream gefunden und was früher als No-Go galt, ist heute nichts Besonderes mehr.
Ein gutes Beispiel hierfür ist der Irokesen-Haarschnitt. War diese Frisur einst ein Symbol der anarchistischen Punk-Bewegung, so tragen heute sogar Kleinkinder diese Frisur, da ihre Eltern sie für süß halten. Dasselbe gilt für zahlreiche andere Stilelemente des Punk, seien es Nietengürtel und -armbänder, Lederjacken oder derbe Schürboots.
Eine Weiterentwicklung der modischen Aspekte des Punk stellt der besonders unter Teenies sehr beliebte Emo-Look dar. Pechschwarze und knallbunte Haare, die mit Unmengen von Stylingmitteln zu kunstvollen Stachelfrisuren geformt wurden, bleiche Haut und pechschwarz umrandete Augen sowie Outfits, die genauso knapp wie “destroyed” sind, kennzeichnen diesen Look. 13-Jährige, die aussehen, als wären sie soeben der morbiden Fantasie von Tim Burton entsprungen, sind längst ein gewohnter Anblick und rufen bei niemandem mehr Entsetzen hervor.
Und im Unterschied zum bereits vor 20 Jahren populär gewesenem Grufti-Look gehören Emos heute in einer gewissen Altersgruppe tatsächlich zum Mainstream und sind im Gegensatz zu Gruftis keine Subkultur.

Ein Blick nach Fern-Ost – Ganguros

All dies scheint im Vergleich zu dem, was sich in den Straßen Tokyos abspielt, noch dezent und unauffällig.
Ein gestandener Emo lockt in den dortigen Gefilden keinen mehr hinter dem Ofen hervor, denn die Einkaufsviertel Japans werden von sogenannten Ganguros regiert. Braun gebrannt mit gebleichtem Haar und hellen Lippen wirken diese vornehmlich weiblichen Jugendlichen wie lebendig gewordene Manga-Charaktere. Der Kleidungsstil ist im Gegensatz zu den Emos nicht schwarz und von Gruftis inspiriert, sondern knallbunt und fröhlich. Mini-Röcke, Kniestrümpfe, Plateau-Schuhe und massenweise quietschbunter Schmuck sind die Standardausrüstung japanischer Ganguros.

Auch früher ging es bereits verrückt zu

Mode war zu allen Zeiten ein Mittel, der Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen und Aufmerksamkeit zu erregen. Ob im 18. Jahrhundert die unglaublich hohen Turmfrisuren mit Accessoires wie Miniaturschiffchen der französischen Königin Marie Antoinette oder der durchgeknallte Techno-Style mit Sonnenblumen als BH und türkis gefärbten Augenbrauen – Mode hat schon immer für Staunen gesorgt.

]]>
http://commonb.com/aktuelle-mode/verrueckte-mode-von-heute/feed/ 0
Die frühe Mode des 18.Jahrhunderts http://commonb.com/mode-von-frueher/die-fruehe-mode-des-18-jahrhunderts/ http://commonb.com/mode-von-frueher/die-fruehe-mode-des-18-jahrhunderts/#comments Wed, 05 Oct 2011 09:51:29 +0000 Jo B. http://commonb.com/?p=9 Die Mode des frühen 18. Jahrhunderts spiegelt den Übergang vom Barock zum Rokoko wieder. Der überschwängliche Barock mit seinen runden und üppigen Formen wurde ebenso in der Kleidung wie in der Architektur verfeinert und bekam leichtere Formen. Damals wie heute ging die neuste Mode natürlich von Paris aus. Der Tod Ludwigs XIV., der sich als den Sonnenkönig bezeichnete und den Adel immer in seinem Prunkbau Versailles versammelt hatte, nahm auch Einfluss auf die Mode, denn unter Ludwig XV. zerstreute sich der Adel über ganz Paris und pendelte zwischen den eigenen Stadtpalais und Versailles. Diese neue Freiheit und Mobilität sollte sich auch in der Kleidung ausdrücken. So legte der französische Adel immer größeren Wert auf Kleidung, die zwar extrem aufwändig war, aber natürlich und leicht aussehen sollte.

Lange war der Adel gezwungen gewesen, dem Hofzeremoniell entsprechend die steifen und schweren Kleider des Barock zu tragen. Nun wurde mehr Wert gelegt auf raffinierte Details, Bequemlichkeit und Verspieltheit. Eine Dame des frühen 18. Jahrhunderts verwandte viel Zeit darauf, natürlich und ungezwungen auszusehen, was der Landbevölkerung in ihren einfachen Kitteln aus groben Stoffen mehr als komisch vorgekommen sein muss.

Um 1715 kam der Reifrock auf, von dem moderne Frauen sich heute fragen, wie man darin sitzen konnte. Da der Reifrock die gleiche Form aufwies wie die geflochtenen Hühnerkörbe, in der Bauersfrauen ihre Hühner zu Markte trugen, wurde er im Volksmund Panier genannt. Über diesen Reifröcken, die im Laufe der Jahre immer wieder ihre Form änderten, wurden lange einteilige Kleider getragen, die vorne verschlossen wurden. Manches Kleid war so aufwändig, dass die Dame, die es tragen wollte, von ihren Kammerzofen darin eingenäht wurde bis zum Abend. Am Rücken fallen Rokokokleider meist auf durch einen kunstvollen Faltenwurf, die Ärmel gingen nur bis zum Ellenbogen, liefen aber in weiten Aufschlägen aus, die an Flügel erinnerten. Die Stoffe konnten gar nicht edel genug sein und so hüllte man sich natürlich in Seide, Taft, Damast und Satingewebe. Der letzte Schrei war die Pracht der floralen Muster, die auf die Stoffe aufgedruckt wurden.

Die Herrenmode konnte neben solchen Roben natürlich nur verblassen, die Westen allerdings waren je nach Anlass prunkvoll bestickt, während die Spitzenmanschetten und der Spitzenbesatz des Kragens unter dem Justaucorps genannten Überrock hervorblitzten. Unverzichtbar war die Kniehose mit Seidenstrümpfen, die den adeligen Herren vom gewöhnlichen Bauern oder Handwerker unterschied. Setzten die Damen im frühen Rokoko auf natürliche Haarpracht, so war ein Herr ohne Perücke damals geradezu nackt.

]]>
http://commonb.com/mode-von-frueher/die-fruehe-mode-des-18-jahrhunderts/feed/ 0
Models und ihr Alltag http://commonb.com/models/models-und-ihr-alltag/ http://commonb.com/models/models-und-ihr-alltag/#comments Wed, 05 Oct 2011 09:49:59 +0000 Jo B. http://commonb.com/?p=6 Ein weltberühmtes Model zu werden – davon träumen wohl viele Mädchen und junge Frauen. Doch wie der Alltag eines Models tatsächlich aussieht und dass dieser Beruf nicht nur schöne Seiten mit sich bringt, vergessen die meisten. So können viele Models die Mode, die sie präsentieren, nicht standardmäßig behalten, wie es sich die Damenwelt häufig vorstellt. Auch das Zurechtmachen und Üben für die Shows ist alles andere als entspannend. Schnell müssen die Kleider gewechselt werden, jeder Schritt muss einwandfrei sitzen, sonst endet die Vorführung der Mode in einem Fiasko.

Um jedoch erst einmal dorthin zu gelangen, müssen die Models harte Kriterien erfüllen. So wird eine Mindestgröße von 1,70 Meter vorgeschrieben. Selbst die kleinsten Fettpölsterchen werden als Makel betrachtet. Ein Model muss sich zu jeder Zeit bewusst sein, dass der Körper das Kapital ist. Es muss viel Sport getrieben werden, die meisten Models halten zusätzlich noch eine strenge Diät, manche verfallen auch der Magersucht oder Bulimie, um ihr Gewicht zu halten. Auch Frauen, die tätowiert und/oder gepierct sind, scheiden als große Topmodels aus. Das Laufen auf sehr hohen Schuhen wird ebenso vorausgesetzt wie ein hübsches Gesicht. Ein zweites Standbein sollte auf jeden Fall vorhanden sein, um auch nach der Zeit des Modelns abgesichert zu sein.

Viele der wirklich großen Models haben überhaupt kein Privatleben mehr. Eine normale Partnerschaft oder ein Familienleben ist kaum noch möglich, da ständig an anderen Orten auf der Welt ein Termin ansteht. So kann es passieren, dass man innerhalb einer Woche auf allen fünf Kontinenten gewesen ist, wirklich gesehen hat man dort jedoch nichts. Es ist dann die Arbeit, die das Leben bestimmt. Auch muss sich das angehende Model damit abfinden, wenig Schlaf und Freizeit zur Verfügung zu haben.

Castingtermine werden von der Agentur mitgeteilt, viel zeitlicher Spielraum bleibt zwischen den meisten Terminen jedoch nicht, sodass die Models häufig abgehetzt beim Casting ankommen, dann jedoch Ruhe und Professionalität an den Tag legen müssen, um bei dem Casting realistische Chancen zu haben.

Auch die Löhne der Models werden überschätzt. Zwar verdienen die meisten guten Models überdurchschnittlich viel, allerdings können die Einkünfte sehr stark schwanken. Wer sich von einer Agentur vermitteln lässt, muss dieser auch noch eine Provision für die Vermittlung an den Kunden zahlen.

]]>
http://commonb.com/models/models-und-ihr-alltag/feed/ 0